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SECUREPOINT SSL VPN CLIENT NEU INSTALLIEREN – Variante 2

Wie in einem vorigen Artikel gezeigt, kann es unter Umständen passieren den Securepoint VPN Client neu installieren zu müssen. Mit folgender Variante müssen wir nur das MSI Paket von https://sourceforge.net/projects/securepoint/files/ herunter laden, eine Sicherung erzeugen und die Installation starten.

Ich gehe mal davon aus, dass das aktuelles MSI Paket sich im Ordner c:\temp befindet. Des weiteren müssen wir nur eine CMD-Box öffnen und nacheinander folgende Befehle ausführen:

xcopy "%appdata%\Securepoint SSL VPN\" "%appdata%\Securepoint SSL VPN.sik\" /S /y

Anschließend kann man den installierten Securepoint Client deinstallieren. Installiert man wieder exakt die gleiche Version, kann die Deinstallation übersprungen und direkt mit folgendem Befehl weiter gemacht werden.

msiexec /i c:\temp\openvpn-client-installer-2.0.33.msi /german

Mehr sollte nicht zu tun sein und bestenfalls sind alle weiteren Einstellungen noch vorhanden.

Automapping (Exchange) deaktivieren

Unter Umständen möchte man das Automapping für einen einzelnen Exchange Nutzer deaktivieren, damit man ein zusätzliches Postfach als Eigenständiges Postfach einrichten kann und dies nicht zweimal im Outlook erscheint.

Automapping ist die Funktion, die Postfächer automatisch in das Outlook einbindet auf die man Vollzugriff-Rechte hat.

Um bequem die Einstellung vorzunehmen und nicht die Powershell zu bemühen, muss man zuerst im Active Directory-Benutzer und -Computer Manager die erweiterten Funktionen aktivieren. Dies geht unter dem Menüpunkt „Ansicht“.
Im Anschluss muss man sich zu dem Postfach in der OU „durchhangeln“ bei diesem man das Automapping für den einen Nutzer ausschalten möchte.

Beispiel:

Benutzer Knut hat Vollzugriffsrechte auf das Postfach „Redaktion“.

Also „hangel“ ich mich im AD zu der OU in dem das Postfach „Redaktion“ enthalten ist und gehen in die Eigenschaften. In der Registerkarte Attribute-Editor muss ich den Wert msExchDelegateListLink suchen. Dort sucht an sich in der Auflistung den Nutzer (im obigen Beispiel „Knut“) heraus und entfernt diesen. Anschließend kann man das Dialogfenster schließen.

Im Outlook des Nutzers (Im Beispiel Knut) sollte das Postfach nicht mehr automatisch erscheinen und man kann dies als weiteres Exchange Postfach konfigurieren. 

Dies funktioniert meiner Erfahrung nach am besten im Online Modus, also den Outlook Cache im Outlook ausschalten!

Benutzerzugehörigkeiten schnell ermitteln

Um auf die Schnelle heraus zu finden zu welchen Nutzergruppen ein Benutzer gehört, kann folgender „net„-Befehl in der DOS-Box ausgeführt werden:

net user /domain {Benutzername}

Im Anschluß bekommt man eine sehr lange Liste mit nützlichen Informationen und natürlich auch die Gruppennamen.

Weiterhin kann man mit dem „find“-Befehl die Suche ein wenig eingrenzen:

net user /DOMAIN {Benutzer} | find /I "lw-r"
if not errorlevel 1 echo r: ...

ESXI Lieblings CLI Befehle

Zuerst meinen öffentlich SSH-Key hinzufügen. Das macht den Zugriff auf die Root-Konsole wesentlich einfacher:

echo "ssh-rsa AAAAB3NzaC1yc2EAAAADAQABAAABAQCw70ZfkRAD4/EWSt9pN2agjEnY6eO16+pP+jKhZCtI621D80zeQP3MYCC88HLmojEnGeZg1QO7XWeObpqoHsYnJYT6uoxszkzQCUXuMP1n2pPSMnqb4MBZQauSfk8pDVF/riA5YcTQ7b2oUSuSzHPmURqELdVSv5EFek9HT9TdZf1NhEr2R8Z4gO9tgWVBndbrtgirk0Tyj+k2ctyiyGwkYHIQKRITjW1tmGwrl/TQAj5s2431yN8eL4YNWlCbv7uoS3PlIb3d5qjEZ4WDU4Rxm8MF3L+20emZ55WXDSEGj8qaKATsoN7q9bubrK7aIXQZomei/XchtqCkwMFGG/Fl herter" >> /etc/ssh/keys-root/authorized_keys 

SSH einschalten. (Das geht natürlich nur von der Konsole oder mittels IPMI aus.

vim-cmd hostsvc/enable_ssh 

Alle virtuellen Maschinen auflisten

vim-cmd vmsvc/getallvms

Derzeit laufende virtuelle Maschinen kann man mit folgendem Befehl auflisten

esxcli vm process list

Virtuelle Maschine starten

vim-cmd vmsvc/power.on {VMID}

Virtuelle Maschine herunterfahren bzw. hart ausschalten

vim-cmd vmsvc/power.shutdown {VMID}
vim-cmd vmsvc/power.off {VMID}

Viele weitere Parameter von vim-cmd gibt es mit

vim-cmd help

Wartungsmodus einschalten bzw. ausschalten

vim-cmd hostsvc/maintenance_mode_enter
vim-cmd hostsvc/maintenance_mode_exit

Host herunterfahren

poweroff

Host neustarten

reboot

Duply ohne Verschlüsselung verwenden

In manchen Fällen macht es Sinn, das Backup mit „Duply“ unschlüsselt auf den Backupserver zu sichern.
Dazu muss in der entsprechenden Konfigurationsdatei folgendes vorgenommen werden:

GPG_KEY='disabled'

und (hinzufügen von –no-encryption) :

Anschließend werden die zukünftigen Backups unverschlüsselt abgelegt. Die Übertragung sollte natürlich weiterhin mit sftp durchgeführt werden.

DUPL_PARAMS="$DUPL_PARAMS --full-if-older-than $MAX_FULLBKP_AGE --no-encryption"

Python-Paramiko Versionsproblem

Mit dem Modul Python-Paramiko kann man via Python SSH Befehle auf einem anderen Host ausführen lassen.
Bei manchen Scripten, wie zum Beispiel Duply, werden neuere Versionen verlangt. Es kommt dann zu folgenden Fehlermeldungen:

/usr/lib/python2.7/dist-packages/paramiko/ecdsakey.py:164: CryptographyDeprecationWarning: Support for unsafe construction of public numbers from encoded data will be removed in a future version. Please use EllipticCurvePublicKey.from_encoded_point
 self.ecdsa_curve.curve_class(), pointinfo
/usr/lib/python2.7/dist-packages/paramiko/kex_ecdh_nist.py:39: CryptographyDeprecationWarning: encode_point has been deprecated on EllipticCurvePublicNumbers and will be removed in a future version. Please use EllipticCurvePublicKey.public_bytes to obtain both compressed and uncompressed point encoding.

Abhilfe schafft das Python Modul aus den Buster Backports zu verwenden. Dazu muss entsprechend die sources.list bearbeitet werden.

pico /etc/apt/sources.list

Und eine weitere Zeile (sofern nicht schon vorhanden) hinzugefügt werden:

deb http://ftp.debian.org/debian buster-backports main

Wie immer müssen dann die Sourcen neu geladen werden und anschließend kann man von den Backports das aktuellere Modul installieren.

apt update && apt -t buster-backports install "python-paramiko"

S.M.A.R.T Festplattenstatus

SMART steht für Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology, zu deutsch: Selbstüberwachung, Analyse und Aufzeichnung.
Alle Festplatten prüfen automatisch, ob und wie oft es zum Beispiel zu Lese- und Schreibfehlern gekommen ist oder welche Festplattenbereiche defekt und ausgefallen sind. Die Daten legt die Festplatte im internen SMART-Speicher ab.

Hier (Webfund) mal die wichtigsten Werte und dessen Bedeutung:

Raw_Read_Error_Rate

Anzahl der bislang aufgetretenen Lesefehler. Kritisch: Viele Lesefehler deuten auf einen drohenden Festplattenausfall hin.

Spin_Up_Time

Durchschnittliche Zeit in Millisekunden, bis die Platte die volle Umdrehungsgeschwindigkeit erreicht. Kritisch: Niedrige Werte deuten auf einen Lager- oder Motorschaden hin.

Start_Stop_Count

Anzahl, wie oft der Festplattenmotor eingeschaltet wurde. Unkritisch: Hohe Werte sind unkritisch.

Reallocated_Sector_Ct

Anzahl der bisher genutzten Reservesektoren der Festplatten. Sehr kritisch: Hohe Werte deuten auf einen drohenden Festplattenausfall, da normale Bereiche der Festplatte bereits ausgefallen sind und die Platte auf die Reservesektoren zurückgreifen muss.

Seek_Error_Rate

Anzahl der Positionierungsfehler des Schreib-/Lesekopfs. Kritisch: Hohe oder steigende Werte deuten auf einen drohenden Festplattenausfall.

Seek_Time_Performance

Durchschnittliche Zeit zum Positionieren der Schreib-/Leseköpfe. Kritisch: Niedrige Werte deuten auf ein mechanisches Problem hin.

Power_On_Hours

Bisherige Betriebsdauer der Festplatte in Stunden, bei einigen Festplatten (z.B. Samsung SV1604 N) in Minuten. Kritisch, wenn die Betriebsstunden die vom Hersteller angegebene Lebenserwartung (MTBF, Mean Time Before Failure) erreicht.

Spin_Retry_Count

Anzahl der Startversuche der Festplatte. Kritisch: Hohe oder steigende Werte deuten auf einen drohenden Festplattenausfall aufgrund defekter Lager oder Festplattenmotoren hin.

End-to-End-Error

Anzahl der fehlerhaften Daten, die vom internen Speicher auf die Festplatte geschrieben wurden. Kritisch: Hohe oder steigenden Werte deuten auf einen Festplatten- oder Festplattenspeicherfehler hin.

Temperature_Celsius

Aktuelle Festplattentemperatur. Kritisch, wenn die Temperatur über der vom Hersteller angegebenen Höchsttemperatur (meist 60° C) liegt).

UMDA_CRC_Error_Count

Anzahl der Prüfsummenfehler (Übertragungfehler) bei der Datenübertragung. Kritisch: Hohe Werte deuten auf defekte Kabel, Steckkontakte oder Controller oder fehlerhafte Treiber hin.

Smart Werte

Minify / UnMinify

Manche (fertigen) Javascripte werden „minifiziert“. Zum einen damit diese nicht mehr so gut lesbar für Nutzer sind und zum anderen um Ladezeit zu sparen. Ob es etwas bringt sei mal dahingestellt.

Mit folgendem Webportal kann man solche Scripte wieder leserlich machen. Einfach den Code in das vorgesehene Textfeld einfügen und schon ergibt das wieder lesbaren Code.

Klick: UnMinify

Auf Dateien des WSL zugreifen

Wer unter Windows 10 das WSL ( Windows Subsystem für Linux) installiert hat, der kommt vielleicht mal Idee auf die Dateien direkt zugreifen zu wollen. Dies klappt am einfachsten über die Adressleiste vom Explorer. Dort einmal rein klicken und folgendes eingeben:

\\wsl$\

Es erscheint, sofern ein WSL gestartet ist folgendes Bild:

In dem Unterordner von „Debian“ befindet sich in diesem Fall das Root-Verzeichnis des Linux Systems.

Microsoft empfiehl allerdings nicht direkt von Windows heraus dort zu zugreifen. Bei geöffneten Dateien könnten inkonsistente Zustände vorkommen.