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Benutzerzugehörigkeiten schnell ermitteln

Um auf die Schnelle heraus zu finden zu welchen Nutzergruppen ein Benutzer gehört, kann folgender „net„-Befehl in der DOS-Box ausgeführt werden:

net user /domain {Benutzername}

Im Anschluß bekommt man eine sehr lange Liste mit nützlichen Informationen und natürlich auch die Gruppennamen.

Weiterhin kann man mit dem „find“-Befehl die Suche ein wenig eingrenzen:

net user /DOMAIN {Benutzer} | find /I "lw-r"
if not errorlevel 1 echo r: ...

ESXI Lieblings CLI Befehle

Zuerst meinen öffentlich SSH-Key hinzufügen. Das macht den Zugriff auf die Root-Konsole wesentlich einfacher:

echo "ssh-rsa AAAAB3NzaC1yc2EAAAADAQABAAABAQCw70ZfkRAD4/EWSt9pN2agjEnY6eO16+pP+jKhZCtI621D80zeQP3MYCC88HLmojEnGeZg1QO7XWeObpqoHsYnJYT6uoxszkzQCUXuMP1n2pPSMnqb4MBZQauSfk8pDVF/riA5YcTQ7b2oUSuSzHPmURqELdVSv5EFek9HT9TdZf1NhEr2R8Z4gO9tgWVBndbrtgirk0Tyj+k2ctyiyGwkYHIQKRITjW1tmGwrl/TQAj5s2431yN8eL4YNWlCbv7uoS3PlIb3d5qjEZ4WDU4Rxm8MF3L+20emZ55WXDSEGj8qaKATsoN7q9bubrK7aIXQZomei/XchtqCkwMFGG/Fl herter" >> /etc/ssh/keys-root/authorized_keys 

SSH einschalten. (Das geht natürlich nur von der Konsole oder mittels IPMI aus.

vim-cmd hostsvc/enable_ssh 

Alle virtuellen Maschinen auflisten

vim-cmd vmsvc/getallvms

Derzeit laufende virtuelle Maschinen kann man mit folgendem Befehl auflisten

esxcli vm process list

Virtuelle Maschine starten

vim-cmd vmsvc/power.on {VMID}

Virtuelle Maschine herunterfahren bzw. hart ausschalten

vim-cmd vmsvc/power.shutdown {VMID}
vim-cmd vmsvc/power.off {VMID}

Viele weitere Parameter von vim-cmd gibt es mit

vim-cmd help

Wartungsmodus einschalten bzw. ausschalten

vim-cmd hostsvc/maintenance_mode_enter
vim-cmd hostsvc/maintenance_mode_exit

Host herunterfahren

poweroff

Host neustarten

reboot

Duply ohne Verschlüsselung verwenden

In manchen Fällen macht es Sinn, das Backup mit „Duply“ unschlüsselt auf den Backupserver zu sichern.
Dazu muss in der entsprechenden Konfigurationsdatei folgendes vorgenommen werden:

GPG_KEY='disabled'

und (hinzufügen von –no-encryption) :

Anschließend werden die zukünftigen Backups unverschlüsselt abgelegt. Die Übertragung sollte natürlich weiterhin mit sftp durchgeführt werden.

DUPL_PARAMS="$DUPL_PARAMS --full-if-older-than $MAX_FULLBKP_AGE --no-encryption"

Python-Paramiko Versionsproblem

Mit dem Modul Python-Paramiko kann man via Python SSH Befehle auf einem anderen Host ausführen lassen.
Bei manchen Scripten, wie zum Beispiel Duply, werden neuere Versionen verlangt. Es kommt dann zu folgenden Fehlermeldungen:

/usr/lib/python2.7/dist-packages/paramiko/ecdsakey.py:164: CryptographyDeprecationWarning: Support for unsafe construction of public numbers from encoded data will be removed in a future version. Please use EllipticCurvePublicKey.from_encoded_point
 self.ecdsa_curve.curve_class(), pointinfo
/usr/lib/python2.7/dist-packages/paramiko/kex_ecdh_nist.py:39: CryptographyDeprecationWarning: encode_point has been deprecated on EllipticCurvePublicNumbers and will be removed in a future version. Please use EllipticCurvePublicKey.public_bytes to obtain both compressed and uncompressed point encoding.

Abhilfe schafft das Python Modul aus den Buster Backports zu verwenden. Dazu muss entsprechend die sources.list bearbeitet werden.

pico /etc/apt/sources.list

Und eine weitere Zeile (sofern nicht schon vorhanden) hinzugefügt werden:

deb http://ftp.debian.org/debian buster-backports main

Wie immer müssen dann die Sourcen neu geladen werden und anschließend kann man von den Backports das aktuellere Modul installieren.

apt update && apt -t buster-backports install "python-paramiko"

S.M.A.R.T Festplattenstatus

SMART steht für Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology, zu deutsch: Selbstüberwachung, Analyse und Aufzeichnung.
Alle Festplatten prüfen automatisch, ob und wie oft es zum Beispiel zu Lese- und Schreibfehlern gekommen ist oder welche Festplattenbereiche defekt und ausgefallen sind. Die Daten legt die Festplatte im internen SMART-Speicher ab.

Hier (Webfund) mal die wichtigsten Werte und dessen Bedeutung:

Raw_Read_Error_Rate

Anzahl der bislang aufgetretenen Lesefehler. Kritisch: Viele Lesefehler deuten auf einen drohenden Festplattenausfall hin.

Spin_Up_Time

Durchschnittliche Zeit in Millisekunden, bis die Platte die volle Umdrehungsgeschwindigkeit erreicht. Kritisch: Niedrige Werte deuten auf einen Lager- oder Motorschaden hin.

Start_Stop_Count

Anzahl, wie oft der Festplattenmotor eingeschaltet wurde. Unkritisch: Hohe Werte sind unkritisch.

Reallocated_Sector_Ct

Anzahl der bisher genutzten Reservesektoren der Festplatten. Sehr kritisch: Hohe Werte deuten auf einen drohenden Festplattenausfall, da normale Bereiche der Festplatte bereits ausgefallen sind und die Platte auf die Reservesektoren zurückgreifen muss.

Seek_Error_Rate

Anzahl der Positionierungsfehler des Schreib-/Lesekopfs. Kritisch: Hohe oder steigende Werte deuten auf einen drohenden Festplattenausfall.

Seek_Time_Performance

Durchschnittliche Zeit zum Positionieren der Schreib-/Leseköpfe. Kritisch: Niedrige Werte deuten auf ein mechanisches Problem hin.

Power_On_Hours

Bisherige Betriebsdauer der Festplatte in Stunden, bei einigen Festplatten (z.B. Samsung SV1604 N) in Minuten. Kritisch, wenn die Betriebsstunden die vom Hersteller angegebene Lebenserwartung (MTBF, Mean Time Before Failure) erreicht.

Spin_Retry_Count

Anzahl der Startversuche der Festplatte. Kritisch: Hohe oder steigende Werte deuten auf einen drohenden Festplattenausfall aufgrund defekter Lager oder Festplattenmotoren hin.

End-to-End-Error

Anzahl der fehlerhaften Daten, die vom internen Speicher auf die Festplatte geschrieben wurden. Kritisch: Hohe oder steigenden Werte deuten auf einen Festplatten- oder Festplattenspeicherfehler hin.

Temperature_Celsius

Aktuelle Festplattentemperatur. Kritisch, wenn die Temperatur über der vom Hersteller angegebenen Höchsttemperatur (meist 60° C) liegt).

UMDA_CRC_Error_Count

Anzahl der Prüfsummenfehler (Übertragungfehler) bei der Datenübertragung. Kritisch: Hohe Werte deuten auf defekte Kabel, Steckkontakte oder Controller oder fehlerhafte Treiber hin.

Smart Werte

Minify / UnMinify

Manche (fertigen) Javascripte werden „minifiziert“. Zum einen damit diese nicht mehr so gut lesbar für Nutzer sind und zum anderen um Ladezeit zu sparen. Ob es etwas bringt sei mal dahingestellt.

Mit folgendem Webportal kann man solche Scripte wieder leserlich machen. Einfach den Code in das vorgesehene Textfeld einfügen und schon ergibt das wieder lesbaren Code.

Klick: UnMinify

Auf Dateien des WSL zugreifen

Wer unter Windows 10 das WSL ( Windows Subsystem für Linux) installiert hat, der kommt vielleicht mal Idee auf die Dateien direkt zugreifen zu wollen. Dies klappt am einfachsten über die Adressleiste vom Explorer. Dort einmal rein klicken und folgendes eingeben:

\\wsl$\

Es erscheint, sofern ein WSL gestartet ist folgendes Bild:

In dem Unterordner von „Debian“ befindet sich in diesem Fall das Root-Verzeichnis des Linux Systems.

Microsoft empfiehl allerdings nicht direkt von Windows heraus dort zu zugreifen. Bei geöffneten Dateien könnten inkonsistente Zustände vorkommen.

In der Bash von OSX in die iCloud wechseln

Will man unter OSX im Terminal zu den Dateien in der iCloud wechseln, so geht die z.B. mit folgendem Befehl:

cd ~/Library/Mobile\ Documents/com~apple~CloudDocs/

Für diejenigen unter uns, die dies öfters verwenden, bietet sich ein entsprechender ALIAS an.

Shell in „iSH“ App wechseln

Unter IOS verwende ich sehr gerne die App „iSH“. Es ist zwar kein vollwertiger Ersatz meiner Shell unter OSX oder damals auf meinem Android Handy, aber immerhin besser als gar nichts.

Ich bin es gewohnt mit BASH als Standard Shell zu arbeiten. Unter „iSH“ ist ASH voreingestellt. Um dies zu wechseln kann wie folgt vorgegangen werden.

Zuerst installieren wir gleich mal bash und die Hilfen dazu.

apk add bash bash-completion bash-doc

Anschließend ändern wir mit passwd zunächst das Passwort von root.

passwd

Nachdem nun zweimal das Passwort korrekt eingegeben wurde ändern wir mit chsh die SHELL des Nutzers root.

chsh -s /bin/bash

Die Shell ist nun gewechselt und man kann das über die Variable SHELL prüfen.

echo $SHELL

Fertig!

Wer eine andere Shell bevorzugt, der kann auch nachschauen welche Shell zu verfügung stehen. Die funktioniert mit folgendem Befehl

cat /etc/shells
chsh