S.M.A.R.T Festplattenstatus

SMART steht für Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology, zu deutsch: Selbstüberwachung, Analyse und Aufzeichnung.
Alle Festplatten prüfen automatisch, ob und wie oft es zum Beispiel zu Lese- und Schreibfehlern gekommen ist oder welche Festplattenbereiche defekt und ausgefallen sind. Die Daten legt die Festplatte im internen SMART-Speicher ab.

Hier (Webfund) mal die wichtigsten Werte und dessen Bedeutung:

Raw_Read_Error_Rate

Anzahl der bislang aufgetretenen Lesefehler. Kritisch: Viele Lesefehler deuten auf einen drohenden Festplattenausfall hin.

Spin_Up_Time

Durchschnittliche Zeit in Millisekunden, bis die Platte die volle Umdrehungsgeschwindigkeit erreicht. Kritisch: Niedrige Werte deuten auf einen Lager- oder Motorschaden hin.

Start_Stop_Count

Anzahl, wie oft der Festplattenmotor eingeschaltet wurde. Unkritisch: Hohe Werte sind unkritisch.

Reallocated_Sector_Ct

Anzahl der bisher genutzten Reservesektoren der Festplatten. Sehr kritisch: Hohe Werte deuten auf einen drohenden Festplattenausfall, da normale Bereiche der Festplatte bereits ausgefallen sind und die Platte auf die Reservesektoren zurückgreifen muss.

Seek_Error_Rate

Anzahl der Positionierungsfehler des Schreib-/Lesekopfs. Kritisch: Hohe oder steigende Werte deuten auf einen drohenden Festplattenausfall.

Seek_Time_Performance

Durchschnittliche Zeit zum Positionieren der Schreib-/Leseköpfe. Kritisch: Niedrige Werte deuten auf ein mechanisches Problem hin.

Power_On_Hours

Bisherige Betriebsdauer der Festplatte in Stunden, bei einigen Festplatten (z.B. Samsung SV1604 N) in Minuten. Kritisch, wenn die Betriebsstunden die vom Hersteller angegebene Lebenserwartung (MTBF, Mean Time Before Failure) erreicht.

Spin_Retry_Count

Anzahl der Startversuche der Festplatte. Kritisch: Hohe oder steigende Werte deuten auf einen drohenden Festplattenausfall aufgrund defekter Lager oder Festplattenmotoren hin.

End-to-End-Error

Anzahl der fehlerhaften Daten, die vom internen Speicher auf die Festplatte geschrieben wurden. Kritisch: Hohe oder steigenden Werte deuten auf einen Festplatten- oder Festplattenspeicherfehler hin.

Temperature_Celsius

Aktuelle Festplattentemperatur. Kritisch, wenn die Temperatur über der vom Hersteller angegebenen Höchsttemperatur (meist 60° C) liegt).

UMDA_CRC_Error_Count

Anzahl der Prüfsummenfehler (Übertragungfehler) bei der Datenübertragung. Kritisch: Hohe Werte deuten auf defekte Kabel, Steckkontakte oder Controller oder fehlerhafte Treiber hin.

Smart Werte

Auf Dateien des WSL zugreifen

Wer unter Windows 10 das WSL ( Windows Subsystem für Linux) installiert hat, der kommt vielleicht mal Idee auf die Dateien direkt zugreifen zu wollen. Dies klappt am einfachsten über die Adressleiste vom Explorer. Dort einmal rein klicken und folgendes eingeben:

\\wsl$\

Es erscheint, sofern ein WSL gestartet ist folgendes Bild:

In dem Unterordner von „Debian“ befindet sich in diesem Fall das Root-Verzeichnis des Linux Systems.

Microsoft empfiehl allerdings nicht direkt von Windows heraus dort zu zugreifen. Bei geöffneten Dateien könnten inkonsistente Zustände vorkommen.

Securepoint SSL VPN Client neu installieren

Unter Umständen ist es notwendig den SSL VPN Client der Firma Securepoint neu zu installieren.

Manchmal „zerstören“ größere Windows Updates den für das VPN notwendigen Dienst „Securepoint VPN“. Beim Start von Windows kommt dann nur eine gewohnt langweilige Fehlermeldung „Dienst konnte nicht gestartet werden“. Zumindest so in etwa.

Um das Problem zu lösen und die vorhandenen Konfigurationsdateien behalten zu können kann wie folgt vorgegangen werden.

Zuerst beenden wir, sofern es gestartet ist den SSL VPN Client unten in der Iconleiste. Anschließend öffnen wir den Datei Explorer und wechseln in das Verzeichnis %AppData% . Dort befindet sich das Verzeichnis „Securepoint SSL VPN„. Dies sollten wir nun umbenennen. Z.B. in „_Securepoint SSL VPN„.

Nun kann ganz klassisch der VPN Client unter den Apps deinstalliert werden.

 

Im nächsten Schritt laden wir von folgender URL den aktuellsten Client herunter: https://sourceforge.net/projects/securepoint/files/

Anschließend können wir wie gewohnt die Software mit den üblichen/gewohnten Optionen installieren. Vor dem ersten Start der Software muss man wieder mit dem Datei Explorer in das Verzeichnis %AppData% wechseln und das Verzeichnis „_Securepoint SSL VPN“ wieder korrekt zurück umbennen in „Securepoint SSL VPN„.

Nach dem Start der Software mit dem neuen Icon auf dem Desktop sind die vorigen Konfigurationen wieder vorhanden und funktionieren wie gewünscht.

Remote Benutzer abmelden

Um einen RDP Benutzer auf einem Server/Client abzumelden kann wie folgt vorgegangen werden.

Zuerst muss man die ID ermitteln die der Nutzer auf dem Server verwendet. Dies klappt mit folgendem Befehl in der zuvor geöffneten DOS-Box (mit Admin Rechten):

qwinsta.exe /Server:<servername>

Anschließend kann man die ID neben den Benutzer sehen und mit dem Befehl „Logoff“ den Nutzer aus der Session abmelden. 

logoff 2 /server:<servername>

Exchange PowerShell Snippets

Hier möchte ich von mir häufig benutzte Exchange PowerShell Befehle notieren.

Nachrichtentracking, wurde Mail an den Connector übermittelt?

Get-MessageTrackingLog -EventId Send -ResultSize Unlimited -Sender [sender@mail] -Recipients [empfänger@mail] | Format-List Time*,MessageSubject,SourceCo*,Send*,Recipient*
  

DotNet 3x unter Windows 10 nachinstallierten

Am einfachsten geht dies in der (Admin) PowerShell mit folgendem Befehl:

dism.exe /online /enable-feature /featurename:NetFX3 /All 

Sollte keine Internetverbindung bestehen und die Windows 10 Installation DVD zur Hand liegen, so kann man aus dem Ordner Sources das Verzeichnis lxs nach c:\temp kopieren und wie folgt installieren:

dism.exe /online /enable-feature /featurename:NetFX3 /All /Source:c:\temp\sxs /LimitAccess

Merker: Apps entfernen mit Powershell

Am einfachsten kann man unter Windows 10 alle Apps (im Benutzerkontext) mit der Powershell entfernen. Dazu bedarf es nur den einen Befehl:

Get-AppxPackage * | Remove-AppxPackage

Möchte man alle Pakete wieder installieren, so geht das mit folgenden Powershell Befehl:

Get-AppxPackage | foreach {Add-AppxPackage -register „$($_.InstallLocation)\appxmanifest.xml“ -DisableDevelopmentMod} 

Windows Server DHCP Einstellungen sichern

Wer noch einen alten Windows 2003 Server sein eigen nennt und dessen DHCP Einstellungen sichern will, der kann wie folgt vorgehen:

Zuerst öffnen wir eine DOS-Box und geben folgende Befehle ein:

c:
cd \temp
netsh
dhcp
server
export dhcp-config all

Dieser Vorgang dauert ein paar Sekunden/Minuten. Anschliessend befinden sie die Einstellungen in der Datei unter c:\temp\dhcp-config . Importieren läuft dann über den fast gleichen Weg. Anstatt export wird import mit selbigen Parametern verwendet.

ACHTUNG: Vor dem Importieren müssen die DHCP Einstellungen auf dem Zielserver entfernt sein. Ansonsten kommt es zu einer Fehlermeldung.

Projektstunden berechnen, runden im viertel Stunden Takt

Ich berechne meinen Kunden pro angefangene viertel Stunde meine Dienstleistungen. Um keine Fehler in der Abrechnung zu haben verwende ich dafür folgende Excel Berechnung. Diese ermöglicht es mir zum einen korrekt die Zeitdifferenz zu ermitteln und gleichzeitig auf die nächste viertel Stunde zu runden.

=OBERGRENZE(C3-B3;1/96)

Wobei C3 die gehen Zeit und B3 die kommen Zeit ist. Auf dem folgenden Bild ist dies noch mal in andere Art veranschaulicht.

Verwendeten Speicherplatz ermitteln

Früher habe ich immer zu Treesize gegriffen wenn ich wissen wollte wo welcher Speicherplatz ver(sch)wendet wird. Durch Zufall bin ich letzt auf RidNacs gestossen.

Die Installation ist mit wenigen Klicks getan und kann durch den Parameter /silent auch einfach per GPO verteilt werden.

Ein Script mit dem man mittels passender GPO RidNacs installieren könnte wäre wie folgt:

echo off
cls

:: Silent Installations-Script für RidNacs
:: Servername muss natürlich auf die eigenen
:: Bedingungen angepasst werden.

if exist "%ProgramFiles(x86)%\RidNacs\RidNacs.exe" goto inst-ridnacs-found
  echo "Installiere RidNacs"
  \\INST-SRV\Software\RidNacs\RidNacs-2.0.3-Setup /silent
  goto ende
:inst-ridnacs-found
echo "RidNacs vorhanden"

:ende