ESXI Lieblings CLI Befehle

Zuerst meinen öffentlich SSH-Key hinzufügen. Das macht den Zugriff auf die Root-Konsole wesentlich einfacher:

echo "ssh-rsa AAAAB3NzaC1yc2EAAAADAQABAAABAQCw70ZfkRAD4/EWSt9pN2agjEnY6eO16+pP+jKhZCtI621D80zeQP3MYCC88HLmojEnGeZg1QO7XWeObpqoHsYnJYT6uoxszkzQCUXuMP1n2pPSMnqb4MBZQauSfk8pDVF/riA5YcTQ7b2oUSuSzHPmURqELdVSv5EFek9HT9TdZf1NhEr2R8Z4gO9tgWVBndbrtgirk0Tyj+k2ctyiyGwkYHIQKRITjW1tmGwrl/TQAj5s2431yN8eL4YNWlCbv7uoS3PlIb3d5qjEZ4WDU4Rxm8MF3L+20emZ55WXDSEGj8qaKATsoN7q9bubrK7aIXQZomei/XchtqCkwMFGG/Fl herter" >> /etc/ssh/keys-root/authorized_keys 

SSH einschalten. (Das geht natürlich nur von der Konsole oder mittels IPMI aus.

vim-cmd hostsvc/enable_ssh 

Alle virtuellen Maschinen auflisten

vim-cmd vmsvc/getallvms

Derzeit laufende virtuelle Maschinen kann man mit folgendem Befehl auflisten

esxcli vm process list

Virtuelle Maschine starten

vim-cmd vmsvc/power.on {VMID}

Virtuelle Maschine herunterfahren bzw. hart ausschalten

vim-cmd vmsvc/power.shutdown {VMID}
vim-cmd vmsvc/power.off {VMID}

Viele weitere Parameter von vim-cmd gibt es mit

vim-cmd help

Wartungsmodus einschalten bzw. ausschalten

vim-cmd hostsvc/maintenance_mode_enter
vim-cmd hostsvc/maintenance_mode_exit

Host herunterfahren

poweroff

Host neustarten

reboot

Duply ohne Verschlüsselung verwenden

In manchen Fällen macht es Sinn, das Backup mit „Duply“ unschlüsselt auf den Backupserver zu sichern.
Dazu muss in der entsprechenden Konfigurationsdatei folgendes vorgenommen werden:

GPG_KEY='disabled'

und (hinzufügen von –no-encryption) :

Anschließend werden die zukünftigen Backups unverschlüsselt abgelegt. Die Übertragung sollte natürlich weiterhin mit sftp durchgeführt werden.

DUPL_PARAMS="$DUPL_PARAMS --full-if-older-than $MAX_FULLBKP_AGE --no-encryption"

Python-Paramiko Versionsproblem

Mit dem Modul Python-Paramiko kann man via Python SSH Befehle auf einem anderen Host ausführen lassen.
Bei manchen Scripten, wie zum Beispiel Duply, werden neuere Versionen verlangt. Es kommt dann zu folgenden Fehlermeldungen:

/usr/lib/python2.7/dist-packages/paramiko/ecdsakey.py:164: CryptographyDeprecationWarning: Support for unsafe construction of public numbers from encoded data will be removed in a future version. Please use EllipticCurvePublicKey.from_encoded_point
 self.ecdsa_curve.curve_class(), pointinfo
/usr/lib/python2.7/dist-packages/paramiko/kex_ecdh_nist.py:39: CryptographyDeprecationWarning: encode_point has been deprecated on EllipticCurvePublicNumbers and will be removed in a future version. Please use EllipticCurvePublicKey.public_bytes to obtain both compressed and uncompressed point encoding.

Abhilfe schafft das Python Modul aus den Buster Backports zu verwenden. Dazu muss entsprechend die sources.list bearbeitet werden.

pico /etc/apt/sources.list

Und eine weitere Zeile (sofern nicht schon vorhanden) hinzugefügt werden:

deb http://ftp.debian.org/debian buster-backports main

Wie immer müssen dann die Sourcen neu geladen werden und anschließend kann man von den Backports das aktuellere Modul installieren.

apt update && apt -t buster-backports install "python-paramiko"

openVPN Konfiguration inkl. CA, Cert und Key

Wenn ich von einer Securepoint UTM die SSL-VPN Konfiguration herunter lade, dann beinhaltet diese neben der VPN Konfigurationsdatei noch drei weitere Dateien. Diese sind das Zertfikat von der CA, das Zertifikat des Nutzers und der Schlüssel des Nutzers.

Manche Geräte können mit diesen unterschiedlichen Dateien nicht umgehen, weil z.B. kein richtiges Dateisystem vorhanden ist. Apple iPhone/iPad Apps wären z.B. so ein Fall.

Will man dort SSL-VPN (openVPN) verwenden, so muss die CA, Cert und Key direkt in der openVPN Konfigurationsdatei vorhanden sein.
Für diesen Fall habe ich ein kleines Script geschrieben. (Etwas abgewandelt welches ich im Securepoint Forum gefunden habe.

Dies Script geht davon aus, dass die Konfigurationsdaten entpackt in einem Verzeichnis liegen. Zu finden sind die Dateien in der Regel im „Data“ Verzeichnis wenn man das ZIP entpackt oder das TBLK-Verzeichnis umbenannt hat.

Hier nun aber erst mal das Script. Als ersten Parameter wird der Dateiname des openVPN-Files erwartet. Zweiter Parameter wie die neue Konfigurationsdatei benannt werden soll. Der dritte und letzte Parameter gibt an, ob die Originaldateien gelöscht oder behalten werden sollen.

Hier nun aber erst mal das Script:

#!/bin/sh
# Autor: Knut Herter
#
if [ -z "$1" ] || [ -z "$2" ] || [ -z "$3" ] ; then
		echo "\nKeine Parameter angegeben!"
		echo ""
 		echo "Parameter 1: <Dateiname>(ohne .ovpn)"
 		echo "Parameter 2: <Neuer Dateiname>(ohne .ovpn)"
 		echo "Parameter 3: <0 oder 1> 1 = Origignaldateien löschen"
		echo "\n"
 		exit 1
fi

for dat in ".ovpn" "-ca.pem" "-cert.pem" "-cert.key"; do
	if [ ! -f "$1$dat" ]; then
	    echo "$1$dat nicht vorhanden"
	    fehler=1
	fi
done

if [ $fehler ]; then echo "\nFehler, breche die Verarbeitung ab." 
 exit 1  
fi

grep -F -v -e "ca" -e "cert" -e "key" "$1".ovpn > $2.ovpn
{
echo '<ca>'
cat "$1"-ca.pem 
echo '</ca>'
echo '<cert>'
cat "$1"-cert.pem 
echo '</cert>'
echo '<key>'
cat "$1"-cert.key 
echo '</key>'
} >> $2.ovpn

if [ "$3" = "1" ]; then
for dat in ".ovpn" "-ca.pem" "-cert.pem" "-cert.key"; do
	rm -f $1$dat
done
fi

Anschließend kann man die erzeuge .ovpn-Datei z.B. auf seinem iPhone/iPad nutzen um sich mit dem SSL-VPN Server zu verbinden. 

Auch in Tunnelblick oder dem originalen Securepoint VPN Client kann diese Datei verwendet werden.

PHP 7.x für ispconfig3

Hier eine kleine schnelle Roadmap für die Installation weiterer PHP Versionen unter ispConfig3

apt -y install build-essential nano net-tools autoconf
apt install libfcgi-dev libfcgi0ldbl libmcrypt-dev libssl-dev libc-client2007e libc-client2007e-dev libxml2-dev libbz2-dev libcurl4-openssl-dev libjpeg-dev libpng-dev libfreetype6-dev libkrb5-dev libpq-dev libxml2-dev libxslt1-dev libzip-dev libsqlite3-dev libonig-dev
ln -s /usr/lib/libc-client.a /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libc-client.a
cd /usr/include
ln -s x86_64-linux-gnu/curl
cd /tmp
wget https://www.php.net/distributions/php-7.4.0.tar.gz
tar xfz php-7.4.0.tar.gz
cd php-7.4.0
./configure --prefix=/opt/php-7.4 --with-pdo-pgsql --with-zlib-dir --with-freetype --enable-mbstring --enable-soap --enable-calendar --with-curl --with-zlib --enable-gd --with-pgsql --disable-rpath --enable-inline-optimization --with-bz2 --with-zlib --enable-sockets --enable-sysvsem --enable-sysvshm --enable-pcntl --enable-mbregex --enable-exif --enable-bcmath --with-mhash --with-zip --with-pdo-mysql --with-mysqli --with-mysql-sock=/var/run/mysqld/mysqld.sock --with-jpeg --with-openssl --with-fpm-user=www-data --with-fpm-group=www-data --with-libdir=/lib/x86_64-linux-gnu --enable-ftp --with-imap --with-imap-ssl --with-kerberos --with-gettext --with-xmlrpc --with-xsl --enable-opcache --enable-intl --with-pear --enable-fpm
make
make install
cp php.ini-production /opt/php-7.4/lib/php.ini
cp /opt/php-7.4/etc/php-fpm.conf.default /opt/php-7.4/etc/php-fpm.conf
cp /opt/php-7.4/etc/php-fpm.d/www.conf.default /opt/php-7.4/etc/php-fpm.d/www.conf
sed -i 's/;pid = run\/php-fpm.pid/pid = run\/php-fpm.pid/g' /opt/php-7.4/etc/php-fpm.conf
nano /lib/systemd/system/php-7.4-fpm.service

Und folgendes eintragen

[Unit]
	Description=The PHP 7.4 FastCGI Process Manager
	After=network.target

	[Service]
	Type=simple
	PIDFile=/opt/php-7.4/var/run/php-fpm.pid
	ExecStart=/opt/php-7.4/sbin/php-fpm --nodaemonize --fpm-config /opt/php-7.4/etc/php-fpm.conf
	ExecReload=/bin/kill -USR2 $MAINPID

	[Install]
	WantedBy=multi-user.target

Danach geht es wieder klassisch in der Shell weiter.

systemctl enable php-7.4-fpm.service
systemctl daemon-reload
systemctl start php-7.4-fpm.service
echo zend_extension=opcache.so >> /opt/php-7.4/lib/php.ini
cd /opt/php-7.4/etc
../bin/pecl -C ./pear.conf update-channels
../bin/pecl -C ./pear.conf install memcached
echo extension=memcached.so >> /opt/php-7.4/lib/php.ini
cd /opt/php-7.4/etc
../bin/pecl -C ./pear.conf update-channels
../bin/pecl -C ./pear.conf install apcu
echo extension=apcu.so >> /opt/php-7.4/lib/php.ini
service apache2 restart
systemctl start php-7.4-fpm.service

In iscConfig3 geht es dann unter „System“ -> „Additional PHP Versions“ weiter. Dort auf „Add…“ klicken und einen sinnvollen Namen, z.B. PHP 7.4, eingeben.

Im Registertab „FastCGI Settings“ kommt folgendes in die beiden Zeilen:

/opt/php-7.4/bin/php-cgi
/opt/php-7.4/lib

In die Registerkarte „PHP FPM Setting“ kommt dann:

php-7.4-fpm
/opt/php-7.4/lib
/opt/php-7.4/etc/php-fpm.d

Anschliessend kann man die PHP Version in der Site-Konfiguration des Kunden anpassen.

Merker: The default interactive shell is now zsh

Nach dem Update auf Catalina bekommt man beim Start des Terminals immer folgende Meldung:

The default interactive shell is now zsh.

To update your account to use zsh, please run `chsh -s /bin/zsh`.

For more details, please visit https://support.apple.com/kb/HT208050.

Wer das nicht jedes mal sehen will kann folgendes in Terminal eingeben:

echo "export BASH_SILENCE_DEPRECATION_WARNING=1" >> .bash_profile