Auf Dateien des WSL zugreifen

Wer unter Windows 10 das WSL ( Windows Subsystem für Linux) installiert hat, der kommt vielleicht mal Idee auf die Dateien direkt zugreifen zu wollen. Dies klappt am einfachsten über die Adressleiste vom Explorer. Dort einmal rein klicken und folgendes eingeben:

\\wsl$\

Es erscheint, sofern ein WSL gestartet ist folgendes Bild:

In dem Unterordner von „Debian“ befindet sich in diesem Fall das Root-Verzeichnis des Linux Systems.

Microsoft empfiehl allerdings nicht direkt von Windows heraus dort zu zugreifen. Bei geöffneten Dateien könnten inkonsistente Zustände vorkommen.

openVPN Konfiguration inkl. CA, Cert und Key

Wenn ich von einer Securepoint UTM die SSL-VPN Konfiguration herunter lade, dann beinhaltet diese neben der VPN Konfigurationsdatei noch drei weitere Dateien. Diese sind das Zertfikat von der CA, das Zertifikat des Nutzers und der Schlüssel des Nutzers.

Manche Geräte können mit diesen unterschiedlichen Dateien nicht umgehen, weil z.B. kein richtiges Dateisystem vorhanden ist. Apple iPhone/iPad Apps wären z.B. so ein Fall.

Will man dort SSL-VPN (openVPN) verwenden, so muss die CA, Cert und Key direkt in der openVPN Konfigurationsdatei vorhanden sein.
Für diesen Fall habe ich ein kleines Script geschrieben. (Etwas abgewandelt welches ich im Securepoint Forum gefunden habe.

Dies Script geht davon aus, dass die Konfigurationsdaten entpackt in einem Verzeichnis liegen. Zu finden sind die Dateien in der Regel im „Data“ Verzeichnis wenn man das ZIP entpackt oder das TBLK-Verzeichnis umbenannt hat.

Hier nun aber erst mal das Script. Als ersten Parameter wird der Dateiname des openVPN-Files erwartet. Zweiter Parameter wie die neue Konfigurationsdatei benannt werden soll. Der dritte und letzte Parameter gibt an, ob die Originaldateien gelöscht oder behalten werden sollen.

Hier nun aber erst mal das Script:

#!/bin/sh
# Autor: Knut Herter
#
if [ -z "$1" ] || [ -z "$2" ] || [ -z "$3" ] ; then
		echo "\nKeine Parameter angegeben!"
		echo ""
 		echo "Parameter 1: <Dateiname>(ohne .ovpn)"
 		echo "Parameter 2: <Neuer Dateiname>(ohne .ovpn)"
 		echo "Parameter 3: <0 oder 1> 1 = Origignaldateien löschen"
		echo "\n"
 		exit 1
fi

for dat in ".ovpn" "-ca.pem" "-cert.pem" "-cert.key"; do
	if [ ! -f "$1$dat" ]; then
	    echo "$1$dat nicht vorhanden"
	    fehler=1
	fi
done

if [ $fehler ]; then echo "\nFehler, breche die Verarbeitung ab." 
 exit 1  
fi

grep -F -v -e "ca" -e "cert" -e "key" "$1".ovpn > $2.ovpn
{
echo '<ca>'
cat "$1"-ca.pem 
echo '</ca>'
echo '<cert>'
cat "$1"-cert.pem 
echo '</cert>'
echo '<key>'
cat "$1"-cert.key 
echo '</key>'
} >> $2.ovpn

if [ "$3" = "1" ]; then
for dat in ".ovpn" "-ca.pem" "-cert.pem" "-cert.key"; do
	rm -f $1$dat
done
fi

Anschließend kann man die erzeuge .ovpn-Datei z.B. auf seinem iPhone/iPad nutzen um sich mit dem SSL-VPN Server zu verbinden. 

Auch in Tunnelblick oder dem originalen Securepoint VPN Client kann diese Datei verwendet werden.

PHP 7.x für ispconfig3

Hier eine kleine schnelle Roadmap für die Installation weiterer PHP Versionen unter ispConfig3

apt -y install build-essential nano net-tools autoconf
apt install libfcgi-dev libfcgi0ldbl libmcrypt-dev libssl-dev libc-client2007e libc-client2007e-dev libxml2-dev libbz2-dev libcurl4-openssl-dev libjpeg-dev libpng-dev libfreetype6-dev libkrb5-dev libpq-dev libxml2-dev libxslt1-dev libzip-dev libsqlite3-dev libonig-dev
ln -s /usr/lib/libc-client.a /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libc-client.a
cd /usr/include
ln -s x86_64-linux-gnu/curl
cd /tmp
wget https://www.php.net/distributions/php-7.4.0.tar.gz
tar xfz php-7.4.0.tar.gz
cd php-7.4.0
./configure --prefix=/opt/php-7.4 --with-pdo-pgsql --with-zlib-dir --with-freetype --enable-mbstring --enable-soap --enable-calendar --with-curl --with-zlib --enable-gd --with-pgsql --disable-rpath --enable-inline-optimization --with-bz2 --with-zlib --enable-sockets --enable-sysvsem --enable-sysvshm --enable-pcntl --enable-mbregex --enable-exif --enable-bcmath --with-mhash --with-zip --with-pdo-mysql --with-mysqli --with-mysql-sock=/var/run/mysqld/mysqld.sock --with-jpeg --with-openssl --with-fpm-user=www-data --with-fpm-group=www-data --with-libdir=/lib/x86_64-linux-gnu --enable-ftp --with-imap --with-imap-ssl --with-kerberos --with-gettext --with-xmlrpc --with-xsl --enable-opcache --enable-intl --with-pear --enable-fpm
make
make install
cp php.ini-production /opt/php-7.4/lib/php.ini
cp /opt/php-7.4/etc/php-fpm.conf.default /opt/php-7.4/etc/php-fpm.conf
cp /opt/php-7.4/etc/php-fpm.d/www.conf.default /opt/php-7.4/etc/php-fpm.d/www.conf
sed -i 's/;pid = run\/php-fpm.pid/pid = run\/php-fpm.pid/g' /opt/php-7.4/etc/php-fpm.conf
nano /lib/systemd/system/php-7.4-fpm.service

Und folgendes eintragen

[Unit]
	Description=The PHP 7.4 FastCGI Process Manager
	After=network.target

	[Service]
	Type=simple
	PIDFile=/opt/php-7.4/var/run/php-fpm.pid
	ExecStart=/opt/php-7.4/sbin/php-fpm --nodaemonize --fpm-config /opt/php-7.4/etc/php-fpm.conf
	ExecReload=/bin/kill -USR2 $MAINPID

	[Install]
	WantedBy=multi-user.target

Danach geht es wieder klassisch in der Shell weiter.

systemctl enable php-7.4-fpm.service
systemctl daemon-reload
systemctl start php-7.4-fpm.service
echo zend_extension=opcache.so >> /opt/php-7.4/lib/php.ini
cd /opt/php-7.4/etc
../bin/pecl -C ./pear.conf update-channels
../bin/pecl -C ./pear.conf install memcached
echo extension=memcached.so >> /opt/php-7.4/lib/php.ini
cd /opt/php-7.4/etc
../bin/pecl -C ./pear.conf update-channels
../bin/pecl -C ./pear.conf install apcu
echo extension=apcu.so >> /opt/php-7.4/lib/php.ini
service apache2 restart
systemctl start php-7.4-fpm.service

In iscConfig3 geht es dann unter „System“ -> „Additional PHP Versions“ weiter. Dort auf „Add…“ klicken und einen sinnvollen Namen, z.B. PHP 7.4, eingeben.

Im Registertab „FastCGI Settings“ kommt folgendes in die beiden Zeilen:

/opt/php-7.4/bin/php-cgi
/opt/php-7.4/lib

In die Registerkarte „PHP FPM Setting“ kommt dann:

php-7.4-fpm
/opt/php-7.4/lib
/opt/php-7.4/etc/php-fpm.d

Anschliessend kann man die PHP Version in der Site-Konfiguration des Kunden anpassen.

Merker: The default interactive shell is now zsh

Nach dem Update auf Catalina bekommt man beim Start des Terminals immer folgende Meldung:

The default interactive shell is now zsh.

To update your account to use zsh, please run `chsh -s /bin/zsh`.

For more details, please visit https://support.apple.com/kb/HT208050.

Wer das nicht jedes mal sehen will kann folgendes in Terminal eingeben:

echo "export BASH_SILENCE_DEPRECATION_WARNING=1" >> .bash_profile 

Projektstunden berechnen, runden im viertel Stunden Takt

Ich berechne meinen Kunden pro angefangene viertel Stunde meine Dienstleistungen. Um keine Fehler in der Abrechnung zu haben verwende ich dafür folgende Excel Berechnung. Diese ermöglicht es mir zum einen korrekt die Zeitdifferenz zu ermitteln und gleichzeitig auf die nächste viertel Stunde zu runden.

=OBERGRENZE(C3-B3;1/96)

Wobei C3 die gehen Zeit und B3 die kommen Zeit ist. Auf dem folgenden Bild ist dies noch mal in andere Art veranschaulicht.